Erste Biennale für zeitgenössische Kunst

Pulkautal Biennale

Unter dem Motto: Die Sprache des Landes

Vom 11. bis 19 Juli 2026 in Hadres, Untermarkersdorf, Obritz und Archäologieweg Alberndorf

 

Die erste Pulkautal Biennale beleuchtet das Verhältnis von Landschaft und Lebewesen. 

Zwischen Rebstöcken, Äckern und in den alten Kellergassen werden künstlerischen Positionen, die sich mit dem Thema „Die Sprache des Landes“ auseinandersetzen. Fragen wie: Wem gehört die Landschaft, und ist sie nicht überhaupt selbst als Kunstwerk zu sehen?  

Die Pulkautal Biennale bewegt sich dabei zwischen globaler Perspektive und regionaler Realität. Die ausgestellten Arbeiten sollen in Dialog mit der Landschaft treten – sei es durch Material, Form, Farbe, Ort oder Klang. 

Kunstschaffende aus Österreich und dem europäischen Ausland sind eingeladen, Werke mit Bezug zur Landschaft beizusteuern. Die Biennale 2026 verbindet den ländlichen Charakter des Pulkautals mit der globalen Frage nach dem Wert der Landschaft und eröffnet einen Dialog zwischen Ökologie, Ökonomie, Kunst und Politik. Von 11. bis 19. Juli 2026 wird die erste Pulkau Biennale stattfinden. Leitend ist der Gedanke des Gründers der Ökologie, Aldo Leopold: „Wir sollten denken wie ein Berg. Die Landschaft ist das Kunstwerk. Und: Die Landschaft ist das Porträt ihres Besitzers.“  

In der strukturschwachen, landwirtschaftlich geprägten Region, kann dieses Kunstfestival einerseits den Wert dieser uralten Kulturlandschaft bewusst machen und gleichzeitig einen sanften Impuls für die Aufwertung dieses reizvollen 

Landstrichs geben. Die Initiatoren der Pulkautal Biennale wollen dabei das Zusammenspiel von zeitgenössischer Kunst und lokaler bäuerlicher Kultur fördern.  

Etwa 10 Presshäuser in den historischen Kellergassen dienen als „Pavillons“ für die Ausstellungen. Einige historische Kellerröhren, die in die regional typische „Unterwelt“ führen, werden ebenso als Ausstellungsebene genutzt. Die Hauptausstellung wird im ehemaligen Feuerwehrhaus in Hadres zu sehen sein. Darüber hinaus stehen mehrere Standorte im Außenbereich zur Verfügung.  

Es ist geplant ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Führungen, Lesungen, Workshops, Künstlergespräche und Diskussionen rund um das Thema Landschaft und die Zukunft der Landwirtschaft. Veranstalter ist der Verein „Vom globalen zu irgendeinem Dorf“ 

Institut zur Erforschung regionaler Strukturen in Zeiten der Digitalisierung (IERSID). Obfrau Romana Schuler 

„Wer bei der Vorbereitung der Pulkautal Biennale mithelfen möchte, ist herzlich willkommen," sagt Schuler, die gemeinsam mit Sabine Poll-Plonus die Produktionsleitung innehat.

Mehr Infos: www.pulkautalbiennale.at

25.02.2026